Habe ich schon erwähnt, dass ich seit einigen Wochen ein neues Büro mein eigen nennen darf? Okay, so ganz richtig ist das nicht, es ist nämlich nicht mein Büro. Vielmehr teile ich es mit mehreren Kollegen. Aber das ist eigentlich nicht der Punkt. Wesentlich wichtiger das neue Arbeitsklima, ein deutlich kürzerer Weg zur Kaffeemaschine und - ganz wichtig - ein qualitativ hochwertiger Anblick auf das, was einem das geputzte Bürofenster nun bietet.
Heute zum Beispiel zeigt sich eine grüne Wiese. Dieses Grün ist gemessen am heutigen Datum, dem 1. Februar sensationell kräftig. Einmal mehr weiß ich nicht recht, ob das mit dem Klimawechsel wirklich so ein schlimmes Ding ist. Laut Kalender müsste sich dort eigentlich eine gähnend langweilige weiße Schneewüste ausbreiten, ein stechend blauer Himmel von oben grüßen und klirrend kalte Luft für winterliche Klarheit sorgen.
Nun ja, eigentlich. Doch statt dessen stürmt es, der graue Himmel ist wolkenverhangen und die Natur läutet den Frühling viel zu früh ein. Mir solls recht sein, auch wenn das bedeutet, dass hier im Blog mehr als üblich übers Wetter geschimpft wird. Aber nichts kann der Deutsche in heutigen Zeiten besser als das: Über Sachen, die mehr oder weniger hausgemacht sind, zu meckern, zu schimpfen und endlos zu palavern. Als ob das was ändern würde…