Spendierlaune

Ich schreibe viel und ich schreibe gern. Meistens sinnlosen Mist, der bei knapp 100% aller Schriftsteller noch nicht einmal das Papier wert wäre, dass zusammengeknüllt den Papierkorb verfehlt und direkt im Kamin landet. Doch hin und wieder findet selbst das Blindeste unter den Hühnern ein Korn - und bei mir ein halbwegs sinniger Satz seinen Weg aufs Papier.

Natürlich soll sich bei so viel Talent all die Arbeit auch bezahlt machen. Deshalb gibt es demnächst einen Paypal-Button auf der Startseite. Oder vielleicht auch nur einen nett gemeinten Aufruf an die hoch gelobte Spendenbereitschaft der werten Leserschaft. Wenn dann jeder tausendste Leser einen Euro spendet, dann sammeln sich nach einer Million Leser immerhin schon eintausend Euro zusammen.

Soviel zu meinen möglicherweise zu hoch gesteckten Zielen. Die Realität schaut nämlich düster und bedrückend aus. Es wäre überraschend, wenn jemals mehr als zehn oder zwanzig Leute auf dieser Seite landen. Woher die weiteren 980 Webseitenbesucher kommen, bis ein erster Euro mein armes Leben bereichert, nun, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt…

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