Nun weiß ich nicht, ob man über das folgende Thema ernsthaft nen Blogbeitrag schreiben muss. Aber bekanntlich soll man ja die Feste feiern wie sie fallen. In etwas mehr als einer Stunde werde ich auf einem Zahnarztstuhl sitzend auf meine Behandlung warten. Die Vollnarkose wirkt dann vielleicht schon, oder ist kurz davor ihre Wunderwirkung zu entfalten. Aktuell kann ich es kaum erwarten. Es ist wie die Vorfreude auf ein Abenteuer. Ein wenig Ehrfurcht schwingt zwar mit, es überwiegt aber die Neugier. Dankt der Vollnarkose bekomme ich wahrscheinlich eh nichts mit. Und was danach kommt, darüber denke ich erst nach, wenn es denn soweit ist. Mein größtes Problem aktuell: Ich habe Hunger! Doch sechs Stunden vor der Narkose ist jede Nahrungsaufnahme untersagt. Selbst Wassertrinken ist inzwischen tabu. Irgendwas ist halt immer. Gleich geht’s mit dem Auto los, die Route, welche uns durch die engen Hintergassen von Euskirchen lotsen soll, ist ins Navi eingegeben. Was soll schon schief gehen.
Details zur Operation interessieren mich im Grunde kaum. Es soll geschnitten und aufgebohrt werden, etwas großes entfernt und danach alles wieder verschlossen werden. Das ganze ist so kompakt, dass der Kieferchirurg eine Vollnarkose empfohlen hat. Klar, warum nicht. Wäre halt schön, wenn die Krankenkasse der Sache positiv gegenübersteht und ich nicht am Ende die 500€ selbst dafür berappen muss.
So, viel geschrieben, noch nichts passiert. Auf geht’s zum fröhlichen Gemetzel. Alles weitere gibt es im nächsten Text „Danach“. Ist das jetzt schon ein Cliffhanger?