Man sitzt auf dem Klo und muss damit fertig werden, was der nächste Toilettengast am Urinal seinem besten Stück oder der gefliesten Wand erzählt. Wahrscheinlich ist ihm dabei gar nicht klar, dass er gerade seine kleinen dreckigen Buerogeheimnisse laut ausspricht. Und was da als Ergebnis eines unbewältigten Alltagsstresses nuschelnd den Mund eines nervigen Mitarbeiters verlässt, könnte mich bis in meine tiefsten Träume verfolgen. Wenn ich nur etwas emphatischer wäre. Bin ich aber nicht. Im Gegenteil. Selbst wenn ich bereits beim Händewaschen die Hälfte Vergessen haben sollte, so reicht die andere Hälfte immer noch um diese als sprenstoffbehaftete Argumente beim nächsten Bürosteit zu verwenden und damit entscheidend zu punkten.