schlecht geschlafen - Rückenschmerzen
Schlecht geschlafen - Knieaua
schlecht geschlafen - Bett zu eng, es ist zu warm
Um 7 Uhr klingelt mein Handy mit dem „Ich starte eine Harley“-Weckton
Duschen, Blick aufs Wetter - es wird schön
Ändern der geplanten Bekleidung für heute
Frühstück: Rührei, Würstchen (merkwürdiger Geschmack), Speck (zu dick), Gebackene halbe Tomate (lecker), Black Pudding (Grützwurst), Toast mit Erdbeermarmelade, Früchtesalat, Croissant
Beim Betreten des Frühstücksraumes Empfang durch den Kellner - Esther sagt unsere Zimmernummer, ich bestelle Kaffee
Esther holt Saft und Wasser
Wir nutzen das Frühstück und beobachten die anderen Gäste
Eine junge Frau begleitet ihre Eltern, quasi als einzig des Englischen fähige
Ein junges Mädel(Leonie) begleitet ihre Oma (Doris). Die beiden haben wir gestern bereits an der Rezeption gesehen und als potentielle Reisegruppenmitglieder identifiziert
Als drittes ein Ehepaar beide Ende fünfzig - sie hat rote Haare, was mich unsicher macht
Und sonst so? Etwas Schwund ist meist dabei, irgendwer wird den Flug verpasst oder krank geworden sein
Ein Pärchen in recht sportlichen Anfangssechzigern kommt auch noch in Frage. Sie stürmen den Frühstücksraum und ignorieren erstmal den Kellner - das ist schon typisch Deutsch
Am Ende ist alles anders und auch alles richtig
Wir sind 21 Leute in der Reisegruppe, alle unsere Kandidaten sind drunter und auch fast all jene, die wir ausgeschlossen hatten.
Fahrt mit dem Bus nach Dublin
Erste Erläuterungen durch den Guide, immer wieder abgekürzt mit den Worten „dazu aber später“ (er hat meist Wort gehalten)
Stadtrundfahrt: Zollhaus, Trinity-College, Temple Bar Viertel, Parlament, Stadtmauer
„Alles fussläufig erreichbar“ nur 200-300 Meter entfernt
Whisky-Tasting in einer ehem Kirche - Pierce
zuerst aber Toilettenbesuch
Interessanter Film in Englisch mit deutschen Untertiteln, zuvor Verkostung Nr 1,
Friedhof,
Erklärung der Whiskyherstellung in der Kirche, Verkostung Nr 2 und 3,
Kauf von Magnet und Glencairn-Glas
Stadtrundfahrt geht an der Guiness-Brauerei weiter
Ha‘Pennybrücke. Alu-Nadel, Denkmäler derer für die Unabhängigkeit gefallenen Berühmtheiten, Postamt,
Phönix-Park mit Kreuz anlässlich des Papstbesuiches mit 1,5 Mio Besuchern und GeoCache,
Ashten-Haus mit Gartenanlage
3 Stunden Freizeit in Dublin zur eigenen Verfügung
Oscar Wilde, Schmuckladen, Souvenirladen, Magnete, Burger King, Phil Lynott, Molly Melone, Temple Bar, Ha‘Penny-Brücke, Wall of Fame; kurze Rast da noch Zeit ist, dabei Guiness für mich, Coca Cola für Esther
45 min Rückfahrt zum Hotel
Der Guide lässt nichts Gutes am abendlichen „Keltischen Abend“, für den viele viel Geld bezahlt haben. Gleichzeitig macht er Werbung für eine Musik- und Tanzveranstaltung die unterwegs besucht werden könnte und deutlich besser ist. Wie Kreisliga gegen Championleague
Eine Stunde Frischmachen im Hotel
Mövenjunges liegt tot auf dem Dach
Esther wäscht sich die Haare, ich dusche
Föhn ist kaputt, Witzeleien darüber an der Rezeption in Bezug auf meine kurzen Haare
Fahrt zum Arlington-Hotel in Dublin City
Getränke müssen selbst bezahlt werden.
Musik und Tanz ist okay, mehr aber auch nicht
Besonders die Musiktitel sind an Eintönigkeit und Dauer kaum zu übertreffen
Erste Gespräche mit den Mitreisendenen
Esther: Schrimpsalat, Altlantikküstenlachs (trocken), Kartoffeln mit Apfel und Fenchel, Dessert diverse Cremes und Küchlein
Sven: lediglich anderer Hauptgang, sonst dasselbe: 24 Stunden in Guiness gekochtes Rind und Kartoffelbrei
Aperol Spritz und Guiness
Guiness: Pint 8,20€, halbes Pint 5,5€, Aperol Spritz 14 Euro
Zum Abrechnen legt der Kellner die Rechnung auf den Tisch und lässt das die Gäste alleine auseinander nehmen
Jeder legt sein Geld in Bar auf den Teller, wir haben zu wenig Bares, also zahlen wir die ganze Rechnung und behalten das Bare. Nun haben wir genug Bargeld fürs erste.
Fazit: Dublin ist nicht die große moderne Stadt, die man irgendwie erwartet. Sie ist von Touristen überlaufen, denen überall das Geld aus der Tasche gezogen wird
Morgen geht’s um 7:00 hoch
Nun ist es 0:34, Zeit zu schlafen