Brauhausfantasien
Man quält mal wieder sich so durch den Tag, der innere Countdown ist fest auf Feierabend geeicht und zählt Sekunde für Sekunde träge rückwärts. Der Kopf ruht standesgemäß auf den Schuldern und nicht auf der Tastatur, womit ich am heutigen Tag wohl die Schlacht gegen die allseits vorherrschende Müdigkeit siegreich gestalten konnte. Hoffe ich jedenfalls, denn noch ist der Tag nicht vorbei.
Ich habe es aufgegeben den Kaffeeautomaten zu quälen, hat ja eh keinen Sinn. Man kippt sich das braune heiße Automatenzeuchs in den Hals, es schmeckt nicht, es ist zu heiß zum trinken, also schlüft man. Und irgendwie steht man unter dem Zwang, das Zeuchs schnell zu vertilgen damit man es endlich los ist. Ekelhaft, und dafür zahlt man Geld aus reinem Gruppenzwang.
Aber noch gibts Hoffnung, zweifach sogar. Zum einen werde ich in etwa 90 Minuten schlafenderweise auf die zum anderen tolle Idee eines Brauhausbesuches vorbereiten. Zur Haxe gibts ein Maß Bier, hausgebraut selbstverständlich und danach darf dann die Welt untergehen. Denn wenn das keine goldigen Aussichten sind, besonders, wenn man zuvor stundenlang auf einen Monitor gestarrt und wirre Pixelmuster studiert hat.
