Bunte Eier überall
Endlich ein langes Wochenende und anschließend eine Woche Osterurlaub. Abgesehen von den von niederträchtigster Seite als Erholung angesehenen Lehrgängen endlich etwas Zeit komplett abzuschalten und Frischluft zutanken. Die Schreiberei darf dafür ein paar Tage ruhen. Ich werde mir also einen großen Nagel suchen und den Blog daran aufhängen. Ideen landen handschriftlich in meinem Büchlein, welches, wenn ich einmal weltberühmt bin, bei ebay für viel Geld zu ersteigern sein wird.
Ein großer Vorteil des weltumspannenden Internets ist die superschnelle Kommunikation verdammt vieler verschiedener Menschen über unglaublich große Entfernungen. Und genau die Entfernung lässt mich ruhig schlafen. Ich riskiere keine Demos aufgebrachter, sich vernachlässigt fühlender Blog-Leser direkt vor meiner Haustür. Und falls doch, lasst euch gesagt sein: Ich bin gar nicht zu Hause! Nein, ich werde die großartige Chance nutzen, ein paar Tage in der alten Heimat zu verbringen und unserer Bundeshauptstadt einen warmherzigen Besuch abstatten.
Höchstwahrscheinlich wird mir dieser kostspielige Ausflug mit meinen beiden Damen ein halbes Vermögen kosten, andererseits verspreche ich mir aber auch einige hübsche Augenblicke, die mich zum einen oder anderen Blogeintrag anregen. Das Wetter verspricht nur tolle Tage, die versteckten Eier werden es geniessen und diejenigen erst recht, welche das Privileg geniessen, unentdeckt im Schatten diverser Büsche und Gräser bis Pfingsten ein Leben in Freiheit und Vergängnis zu frönen.
Ich wünsche allen, die das hier lesen, ein schönes Osterfest. Und diejenigen, die das Pech haben, dies nicht zu lesen, wünsche ich wache Augen und ein gutes Gespür beim Ostereiersuchen. Auf das ihr die Euer von 2010 und die von 2009 finden möget… Wow, war das nun wieder niederträchtig, aber was soll's, wir haben Ostern - das Fest vom Dahinscheiden und Auferstehen. Nirgendwo passen verbale Tiefschläge besser als in diese tristen Tage des Lammbratenessens, Eierversteckens und der heidnischen Bräuche tief im Osten. Und genau dahin mache ich mich nun auf den Weg. Bis die Tage…
