irland:tag1
Tag 1
Sonntag, Düsseldorf
- Der Wecker klingelt um 6 Uhr - und das mitten im Urlaub. Es mutet wie eine unendliche Story an und irgendwie habe ich das Gefühl, dass auch in diesem Urlaub die Weckzeit ein zentrales Thema werden könnte.
- Um 7 Uhr checken wir aus und lassen uns ein Taxi rufen
- Um 23 Euro ärmer landen wir auf dem Flughafen
- Die Kofferabgabe soll am Schalter 247-248 stattfinden, es warteten dort bereits Leute, aber frühstens 2,5 h vor Abflug wird der Schalter öffnen
- Wir gehen einen Kaffee trinken und essen Blätterteigtaschen (Börek) mit Spinat bzw Rinderhack, was Esther wenig ansprach - zu fettig. Deshalb muss die zweite Hälfte essen
- Danach geben wir die Koffer ab und müssen dabei zum ersten mal unsere Personalausweise zeigen
- Die Sicherheitskontrollen begannen mit dem Vorzeigen der Bordkarten (wir waren bereits online eingecheckt)
- Die Kontrolle selbst war problemlos, ich hatte den Inhalt (Electronic usw.) meines Koffers auf drei Kisten verteilt
- Ich wurde abgetastet und musste den Gürtel öffen, verdammt - ich wollte doch eine Hose ohne Gürtel anziehen
- Danach erfolgte eine vollaustomatische Pass-Kontrolle: Irland gehört nicht dem Schengen-Raum an
- Duty-free
- Neues Parfum für Esther, ne flasche Wasser und ne Zeitung (11 Freunde) für mich, Nackenhörnchen für 24€
- Esther nimmt im Wartebereich am Gate C40 Platz
- Ich hole Bretzeln und Wasser und gehe auf die Toilette, bei der die erste gerade verstopft ist und den Toilettenberech überschwemmt. Dabei war direkt an unserem Gate eine Toilette.
- Warten
- Der Plan des Gatepersonals Reihe für Reihe aufzurufen und dann ins Flugzeug zu lassen scheitert wie immer
- Beim Bording wird erneut der Personalausweis zzgl Bordkarte verlangt
- Auch im Flugzeug: eine Klasse auf Abi-Fahrt
- Sitzplatz 9A und 9B - Esther rückt freiwillig in die Mitte
- Flugzeugstart ohne Aufreger, sogar Esthers Aufregung verfliegt schnell
- Flug ist ebenso ereignislos, geschlossene Wolkendecke, die Schulklasse ist ständig auf dem Weg zur Toilette
- wenn die Herrschaften nicht grad aus der Toilette sind, fallen sie mit geistigen Dünnschiss auf: „Was Heidelbeeren sind Obst…“
- Ich versuche zu schlafen und überlasse Esther meine Kopfhörer
- Kurz vor der Landung reisst die Wolkendecke auf und gibt den Blick auf jene Halbinsel frei, die wir in den kommenden zwei Tagen bewohnen werden
- MeinHandy schaltet schnell auf die neue Zeitzone (GMT, also eine Stunde früher als daheim) um, bei Esther wird noch immer 12:02 Uhr deutscher Zeit (MESZ) angezeigt
- Langung ist ereignislos, wir landen weitab der Gateways und werden mit Bussen zum Flughafen gefahren
- Erneute Passkontrolle, hier funktioniert die Passkontrolle am Automaten und Leute mit Personalausweis werden auf die klassische Weise überprüft
- Damit es schneller geht, dürfen wir einen Schalter für Nicht-EU-Bürger nutzen. Ohne Probleme
- Unser Kofferband ist bereits in Bewegung und mit Koffern gefüllt
- Wir müssen nicht lange warten
- Ab zum Ausgang
- In der Empfangshalle wartet eine Frau mit „Wolters“-Schild - Fragen kostet nix, ich erfahre, dass es noch eine weitere Wolters-Reisegruppe gibt mit einer anderen Tour durch Irland
- und weiter zum Taxistand
- Keine Warterei am Taxistand
- Älterer Taxifahrer kommt mit „Sutton, Marine Hotel“ nicht klar, ich zeige die Adresse und er so „Sutton Cross, okay“
- 33 Euro kostet die Fahrt und ist damit billiger als im Prospekt angedeutet. Der Fahrer liebt Cash und bekommt den größten Teil unseres Bargeld inkl. Trinkgeld
- Interessante Taxi-Fahrt, alles fährt auf der falschen Seite, die Vorfahrtsregeln, bzw die Umsetzung in der Realität ist mir ein Graus
- Ankunft im Hotel, unsere Zimmer sind noch nicht fertig
- Auf Esthers Handy wird es gerade zum zweitenmal 12 Uhr an diesem Tag
- Wir beschließen uns umzusehen
- Weg durch den Garten führt zum Strand
- Wetter ist grau, aber trocken, die Temperaturen sind bei etwa 18 Grad
- Blick über die Bucht zu Hafeneinfahrt von Dublin und den beiden markanten Schornsteinen (Pride von U2)
- Wir sammeln Muscheln und beobachten Robben auf einer Sandbank etwa 500m entfernt
- Die Robben stellen sich als Sea Lions, also Seelöwen heraus
- Beim Muschelsuchen nach großen Schneckengehäusen gesucht, die unbeschädigt sind - aber keine gfunden
- Spaziergängerin fragt, ob wir was verloren haben - und das auf deutsch
- Geocaching am Strand - etwa 250 m vom Hotel entfernt
- Zimmer ist immer noch nicht fertig (es ist 13:30 - fertig erst ab 15:00) - wir wollen etwas essen gehen
- Erst unentschlossen landen wir in einem Bistro mit eigener Kaffeerösterei, trinken kaffee und essen Sandwiches (später stellt sich heraus, dass es sich hierbei um die Bistro-Kette Insomnia„ handelt)
- Geocaching am Bahnhof, Fotos vom DART
- Tränende Herzen, ehm, Fuchsien hier als Gebüsch
- Spaziergang zum nächsten Strand auf der (gegenüber liegenden) nördlichen Seite der Halbinsel
- Golfplatz
- Wir laufen unterhalb des Weges direkt am Strand entlang
- Salzwasser-Spargel genascht
- Geocache am Rohr
- Sauberer Sandstrand, aufgrund der Ebbe riesig gross
- Fotos von den Inseln
- Viel unterwegs am Strand
- Dunkle Wolken nahen bedrohlich
- Tiefer Sand, Esther bekommt Probleme
- Wir verlassen Strand und verkriechen uns unter einen Baum, es regnet etwa 10 min
- Der vierte Cache am Verkehrschild
- Merkwürdige Hinweisschilder an Bahnübergänge
- Viele Schilder zweisprachig in Gälisch (Hauptsprache in Irland) und englisch, einige Schilder nur in gälisch, Text auf der Straße nur in Englisch
- Rückkehr ins Hotel, Zimmer 102 beziehen
- Seelöwen fotografieren, dabei weiter Weg ins Watt hinaus
- Es regnet erneut, wir sind aber bereits im Trockenen und schauen uns Flyer mit Tourismusangeboten an
- Ideen fürs Abendessen; Chinese, Italiener oder das Hotel selbst, Den Italiener im Hotel scheints so nicht mehr zu geben, zum Chinesen habe ich wenig Bock und die Frau an der Rezeption empfieht uns das Essen vom Buffet
- Lachs mit Seespargel, Kartoffelbrei, Kartoffelbällen, Gemüse und Pilzsoße für mich
- Roastbeefscheiben, Kartoffelbälle, Erbsen, Braune Soße und eine Salatschüsselchen für Esther
- Dazu für beide ne Cola für insgesamt etwa 35 Euro? - geht kaum preiswerter und lecker wars auch. Jedoch spart man hier enorm beim Salz
- In der Schooner-Bar Campari-O und Guiness
- Noch ein letzter Spaziergang am Strand
- Die Flut ist da und das Wasser wieder vor Ort
- Perlmut-Schnecken
- Ab aufs Zimmer Englisch machen, Tee trinken, entspannen, Wecker stellen
- Nachtruhe 23:45
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