irland:tag2
Tag 2
Montag, Sutton
- schlecht geschlafen - Rückenschmerzen
- Schlecht geschlafen - Knieaua
- schlecht geschlafen - Bett zu eng, es ist zu warm
- Um 7 Uhr klingelt mein Handy mit dem „Ich starte eine Harley“-Weckton
- Duschen, Blick aufs Wetter - es wird schön
- Ändern der geplanten Bekleidung für heute
- Frühstück: Rührei, Würstchen (merkwürdiger Geschmack), Speck (zu dick), Gebackene halbe Tomate (lecker), Black Pudding (Grützwurst), Toast mit Erdbeermarmelade, Früchtesalat, Croissant
- Beim Betreten des Frühstücksraumes Empfang durch den Kellner - Esther sagt unsere Zimmernummer, ich bestelle Kaffee
- Esther holt Saft und Wasser
- Wir nutzen das Frühstück und beobachten die anderen Gäste
- Eine junge Frau begleitet ihre Eltern, quasi als einzig des Englischen fähige
- Ein junges Mädel(Leonie) begleitet ihre Oma (Doris). Die beiden haben wir gestern bereits an der Rezeption gesehen und als potentielle Reisegruppenmitglieder identifiziert
- Als drittes ein Ehepaar beide Ende fünfzig - sie hat rote Haare, was mich unsicher macht
- Und sonst so? Etwas Schwund ist meist dabei, irgendwer wird den Flug verpasst oder krank geworden sein
- Ein Pärchen in recht sportlichen Anfangssechzigern kommt auch noch in Frage. Sie stürmen den Frühstücksraum und ignorieren erstmal den Kellner - das ist schon typisch Deutsch
- Am Ende ist alles anders und auch alles richtig
- Wir sind 21 Leute in der Reisegruppe, alle unsere Kandidaten sind drunter und auch fast all jene, die wir ausgeschlossen hatten.
- Fahrt mit dem Bus nach Dublin
- Erste Erläuterungen durch den Guide, immer wieder abgekürzt mit den Worten „dazu aber später“ (er hat meist Wort gehalten)
- Stadtrundfahrt: Zollhaus, Trinity-College, Temple Bar Viertel, Parlament, Stadtmauer
- „Alles fussläufig erreichbar“ nur 200-300 Meter entfernt
- Whisky-Tasting in einer ehem Kirche - Pierce
- zuerst aber Toilettenbesuch
- Interessanter Film in Englisch mit deutschen Untertiteln, zuvor Verkostung Nr 1,
- Friedhof,
- Erklärung der Whiskyherstellung in der Kirche, Verkostung Nr 2 und 3,
- Kauf von Magnet und Glencairn-Glas
- Stadtrundfahrt geht an der Guiness-Brauerei weiter
- Ha‘Pennybrücke. Alu-Nadel, Denkmäler derer für die Unabhängigkeit gefallenen Berühmtheiten, Postamt,
- Phönix-Park mit Kreuz anlässlich des Papstbesuiches mit 1,5 Mio Besuchern und GeoCache,
- Ashten-Haus mit Gartenanlage
- 3 Stunden Freizeit in Dublin zur eigenen Verfügung
- Oscar Wilde, Schmuckladen, Souvenirladen, Magnete, Burger King, Phil Lynott, Molly Melone, Temple Bar, Ha‘Penny-Brücke, Wall of Fame; kurze Rast da noch Zeit ist, dabei Guiness für mich, Coca Cola für Esther
- 45 min Rückfahrt zum Hotel
- Der Guide lässt nichts Gutes am abendlichen „Keltischen Abend“, für den viele viel Geld bezahlt haben. Gleichzeitig macht er Werbung für eine Musik- und Tanzveranstaltung die unterwegs besucht werden könnte und deutlich besser ist. Wie Kreisliga gegen Championleague
- Eine Stunde Frischmachen im Hotel
- Mövenjunges liegt tot auf dem Dach
- Esther wäscht sich die Haare, ich dusche
- Föhn ist kaputt, Witzeleien darüber an der Rezeption in Bezug auf meine kurzen Haare
- Fahrt zum Arlington-Hotel in Dublin City
- Getränke müssen selbst bezahlt werden.
- Musik und Tanz ist okay, mehr aber auch nicht
- Besonders die Musiktitel sind an Eintönigkeit und Dauer kaum zu übertreffen
- Erste Gespräche mit den Mitreisendenen
- Esther: Schrimpsalat, Altlantikküstenlachs (trocken), Kartoffeln mit Apfel und Fenchel, Dessert diverse Cremes und Küchlein
- Sven: lediglich anderer Hauptgang, sonst dasselbe: 24 Stunden in Guiness gekochtes Rind und Kartoffelbrei
- Aperol Spritz und Guiness
- Guiness: Pint 8,20€, halbes Pint 5,5€, Aperol Spritz 14 Euro
- Zum Abrechnen legt der Kellner die Rechnung auf den Tisch und lässt das die Gäste alleine auseinander nehmen
- Jeder legt sein Geld in Bar auf den Teller, wir haben zu wenig Bares, also zahlen wir die ganze Rechnung und behalten das Bare. Nun haben wir genug Bargeld fürs erste.
- Fazit: Dublin ist nicht die große moderne Stadt, die man irgendwie erwartet. Sie ist von Touristen überlaufen, denen überall das Geld aus der Tasche gezogen wird
- Morgen geht’s um 7:00 hoch
- Nun ist es 0:34, Zeit zu schlafen
Marine Hotel Sutton
- beeindruckend stilvoller Bau in dunkelgrün
- liegt direkt am Sutton Cross
- pompöse Einfahrt und großer Parkplatz davor
- Rezeption stammt offensichtlich noch aus der Kolonialzeit
- alles wirkt britisch
- ab der ersten Treppenstufe aufwärts gibts nur noch tiefen Teppich, der ein Rollen der Kofferrädchen unmöglich macht
- Fahrstuhl haben wir ausschließlich zum Transport der Koffer benutzt
- Zimmer: französisches Bett mit einer Decke für 2
- TV hängt leicht schief
- WLAN
- Fenster liess sich nur nach oben schieben, Blick nach vorn auf den Parkplatz bzw. Balkon, auf dem die Weihnachtsdeko lag
- Bad: Keine Klobürste
- Dusche
- Nachtlicht, so dass das große helle Badlicht nachts nicht verwendet werden muss
- Viele weitere Räumlichkeiten mit Bar, Speiseraum (in der ein großer Geburtatg gefeiert wurde)
- Schwimmbad
- Garten mit Zugang zum recht steinigen Strand
irland/tag2.txt · Zuletzt geändert: von ewusch
