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Tag 3

Dienstag, Immer noch Sutton

  • Es knallt, Glas splittert, es ist noch dunkel. Auch ne Art geweckt zu werden (um 4 Uhr)
  • Esther hat die Glasplatte unterm Spiegel angestoßen, konnte die Platte fangen, aber die beiden Zahnputz-Gläser dauf nicht. Diese zerschellen auf dem Boden, während mein geklautes Guinessglas unbeschadet im Waschbecken landet
  • Heute geht’s endlich auf Tour
  • Erster Stopp: Mainistir Bhuithe (englischMonasterboice)
  • Immernoch genutzter Friedhof mit z.T. 1000 Jahre alten Hochkreuzen, zwei Kirchenruinen (seit 1100 bereits Ruine) und einem 33m hohen Hochturm
  • Grab einer 12 jährigen, der ihre Freundinnen einen Grabstein mit dem Emblem des Liverpool Fc spendierten
  • Ein Sonnenstein stand von vielen ungesehen in der Ecke neben einem weiteren Hochkreuz
  • Wir fahren in der Nähe des irischen Gegenstücks zu Stonhenge vorbei, halten aber nicht, weil der Eintritt langfristig angemeldet werden muss
  • wir fahren durch Slane und kurz kann ich auf der linken Seite das Slane Castle sehen, an dem U2 das berühmte Live at Slane Castle Concert gab
  • Immer wieder kommen wir an Ruinen wahrscheinlich ausgebrannter Herrenhäuser vorbei
  • Auch ausgemusterte und fremdgenutzte Kirchen gibts zu sehen
  • Wir fahren an einem Ort vorbei, wo das Book of Kells geschrieben wurde (oder in der Nähe)
  • Bective Abbey - eine hübsche Ruine bei Trim besucht
  • Trim Castle besucht
  • Größte normannische Burg bzw. Burgruine in Europa
  • Auch bekannt als Drehort von Braveheart 1994
  • Zu Mittag Chicken Wrap (Esther) und Fish & Chips (Sven)
  • Am Bus bin ich wieder der letzte, verdammt Stolz darauf und dennoch pünktlich
  • Weiter geht’s nach Tullamore
  • Erkenntnis nach drei Tagen: Bislang brauchte es weder die neue Powerbank noch die vielen zusätzlichen Ladekabel
  • Die Kopfhörer haben ihre Zeit wohl hinter sich. Das Kunstleder blättert ab
  • Tullamore enttäuscht
  • Brownsouce bzw HP-Sauce gekauft
  • Weiterfahrt nach Birr
  • Ankunft im Hotel, Hotel und Zimmer 255 gebracht
  • GeoCache am Hotel, sind danach kaum über die Straße gekommen
  • Spaziergang am Hurley-Stadion vorbei zu einem alten Friedhof, der nur durch einen Zaun besichtigt werden konnte
  • Am Fluss entlang, weiteren Cache nicht gefunden
  • Zurück ins Hotel, erste Besichtigung der Aussensnlagen
  • Abendessen um 19 Uhr
  • Nach der Bestellung kurz Getränke (Campari-O, Irgendein irisches Lager) in der Bar bestellt
  • Caesar-Salat und Hühnchen(trocken) für Esther, Gemüsesuppe und Atlantig Kabeljau(lecker) für mich.
  • Kartoffeln, Kartoffelbrei für beide und zusätzlich Reis
  • Dessert: kleine leckere Küchlein, Kaffee und Tee
  • Abendessen dauerte zwei Stunden
  • Kurzer Spaziergang durch Garten und ums Hotel herum
  • Wir landen in der Bar und treffen Andera und Lutz aus Geseke bei Lippstadt, Ursula und Manfred aus München und Frau Lüdke aus Lübeck
  • Nach zwei Stunden kennen wir alle etwas besser
  • Frau Lüdke hat 1985 ein Buch über Diabetes geschrieben, dass über 80.000 mal verkauft wurde und zu den bestverkauftesten dieser Branche zählt
  • Lutz ist Physiotherapeutim Ruhestand, seine Fesu ist Ärztin und muss noch arbeiten
  • 23:48: ich mache jetzt Feierabend. Esther hat morgen Geburtstag, da muss ich fitter als heute sein

Geschichten von Guide:

  • Wöchnerinnen bekamen früher bis in die 80er während der Stillzeit jeden Tag ein Glas Guiness wegen des Eisens im Bier. Man bekam quasi das Bier mit der Muttermilch.
  • Irische Vornamen geben nicht selten keinen Rückschluss auf das Geschlecht des Trägers
  • Geschichten über Nachnamen
  • „Wir haben die Suppe nicht genommen“ - während der Hungersnot boten die Britten Suppe für diejenigen an, die ihren irischen Namen gegen einen englischen Namen tauschten
  • „O‘“, „Mac“ oder „Fitz“ als Nachweis auf eine lange Ahnenreihe
  • Schlacht am Boyne 12.07.1695 zwischen James (Jacob) II und
  • Der London Derry - Derry Streit

Hotel County Arms Birr

  • Durchweg stilvolle Einrichtung, wieder Teppich als Kofferbremse
  • Gepflegter Park und sehenswerter Garten mit Pavillions
  • Bar im Erdgeschoss, Restaurant in der 1. Etage
  • Schwimmbad
  • Fahrstuhl mit knarrender Blechplatte
  • Das Zimmer wirkt groß und freundlich
  • französisches Bett mit nur einer Decke
  • Keine Klima, aber Kühlschrank, Safe und Bügeleisen + -Brett
  • Keine Toilettenbürste im Bad
  • Keine Handbrause in derBadewanne mit Überkopfbrause
  • Waschbecken Armatur trifft gerade so das Waschbecken. Es ist schwierig mit den Händen den Wasserstrahl zu berühren
  • Die Toilettenspülung ist um 90 Grad und etwas nach hinten versetzt an der Seitdnwand überhalb des Waschbeckens
  • Der Rauchmelder macht auch im Dunkeln sein Werk und tut dies mit einem kurzen LED-Blinken pro Minute kund - im Dunkeln!
irland/tag3.txt · Zuletzt geändert: von ewusch