irland:tag4
Inhaltsverzeichnis
Tag 4
- die Frühstücksüberraschung hat funktioniert
- Supervisor Betty
- Wir sind sooo satt
- Hab meine Regenjacke in den Rucksack verpackt. Das wirkt besser auf das Wetter als stets alles aufzuessen. Schließlich sind wir hier in Irland, im Land der O‘Brians und Murphys. Hier wirken Murphys Gesetzte gleich noch einmal so stark.
- Die Koffer sind gepackt. Ich genieße noch einen letzten Blick aus dem Zimmerfenster hinunter in den tollen Garten und dann geht’s los.
- Neuer kleinerer weißer Bus - angeblich erst vier Monate alt. Der Gurt ist sehr schwergängig
- Und wieder überrascht mich die Tatsache, dass hier alle auf der falschen Straßenseite fahren
- Die Landschaft ändert sich allmählich,
- Große Torflandschaften, auf denen zum Teil noch Torf abgebaut wird (nicht mehr industriell, nur noch für den Privatgebrauch, wie der Guide irgendwann erklärt)
- Immer wieder leerstehende Häuser, die erst in den letzten Jahren verlasen worden sind
- Mit einmal gibt’s viele Windräder
- Wir queren den Shannon
- Nun geht’s auf der Autobahn M6 in westlicher Richtung weiter
- Mal wieder eine Zollstation
- Ein Schild zeigt, dass es noch 40km bis Galway sind
- Im übrigen ist hier in Irland das metrische System in Verwendung, während in Nordirland in Meilen gemessen wird
- Aktuell gibt es bereits kaum noch Wälder, aber dafür einige großflächige Anpflanzungen von Nadelbäumen
- Kurze Rast an einer Texaco-Tankstelle
- Sehr häufig anzutreffen: Spar-Supermärkte
- Leider erreichen wir Galway nicht und biegen vorher ab
- Galway ist ein Mekka für Strassenmusikanten. Ed Sheeran trat hier früher oft auf und hat sogar ein seiner Hits dieser Stadt gewidmet (Galway Girl)
- Auf der Landstraße weißt uns ein Wegweiser zum „Wild atlantic way“
- Abgesehen von Wäldern ist es immernoch sehr grün hier
- Wir nähern uns flachen hohen Bergen
- Das Gebirge heißt wohl Burren
- Wir sind in Kinvara
- Murphys Stout
- Es ist grad Ebbe, wir sehen ein beinahe trockenes Hafengelände, die Schiffe stehen auf dem Trockenen
- Das ist bereits der Atlantik
- Die Berge sind erreicht. Sie sind beinahe völlig ohne Bewuchs
- Gazelle Mountain Chocolate
- Aiwee Burren Experience
- Burren ist ein Kalksteingebirge mit Tropfsteinhöhlen
- Unser Bus kämpft sich durchs Gelände
- Kurzer Stopp an der Aiwee-Höhle. Aussicht genießen, Toilette besuchen und weiter geht’s auch schon
- Quer übers Gebirge hin zu den Cliffs von Moher
- Von der so genannten „Mondlandschaft“ am Burren ist eigentlich nichts zu sehen
- Immer wieder begegnet uns ein tränendes Herz, eine Blume, die hier zum Teil wild in großen Büschen vorkommt
- Cliffs of Moher
- Wanderweg gesperrt
- Sehr viel Betrieb
- Gute Aussicht, das Wetter spielt auch mit
- Papageienvögel gefilmt
- Foto mit Esther machen lassen
- Magnet, Tee und Foto gekauft
- Pünktlich zur Abfahrt schlägt das Wetter um, dichter Nebel zieht auf, die Straße dampft
- Wir fahren nach Dooley, damit einige die Cliffs vom Wasser aus betrachten können
- Der Rest bleibt beim Hafen zurück und darf sich 1,5 h selbst
- Wir nutzen die Zeit, um eine in der Karte als Steinzeit-Sehenswürdigkeit anzuschauen
- Der Weg dorthin ist durch eine Kuhweide versperrt
- Also versuchen wir es auf einem anderen Weg und gehen an einem Geschäft vorbei, in dem man sich im Freien mit Blick auf den Ozean in ein großes mit Wasser gefülltes Holzfass setzen kann
- Felsiges Terrain wie in Rotsidan in Schweden,
- An einem Steinquader (zum Quader aufgeschichtete Steine) nach einem GeoCache gesucht, aber nix gefunden
- Auch nix aus der Steinzeit entdeckt. Außer Steine. Und jede Menge Blumen
- Eis essen in Lahinch, vollgekleckert, klebrige Finger im Atlantik gewaschen
- Weiterfahrt nach Limerick
- Kurzer Halt am King Johns Castle, Fotos von der Shannon-Brücke aus
- The Treaty Stone
- Wir legen fest, dass wir heute Abrnd mit in den Pub fahren wollen
- Allmählich bekomme ich den Eindruck, dass hier immer noch neue Geschichten zubuchbar sind, hier noch ne Kleinigkeit drauf zahlen, da noch was… jetzt zahlen wir nur um zum Pub zu kommen 10€ pro Nase
- Andererseits gehört ein Pubbesuch zu nem Irlandurlaub dazu. Es ist eher schlecht, dass das Reiseunternehmen nicht auf eine solche Idee kommt
- Weiterfahrt nach Adare
- In Adare soll 2026 der Ryders-Cup im Golf ausgetragen werden
- Es ist 18:13 und in etwa 10 min sollen wir endlich da sein
- Gegen 19:00 Abendessen, frisch machen und dann geht’s im 21:00 in den Pub „Pat Collins Bar“ Adare
- Pub ist zu voll, leer sich aber nach 20-30 min. Jeder der will kann sitzen
- Die Band besteht aus vier Männern, die wiederum aus drei Generationen kommen. Der jüngste kaum 40, der älteste schaut schwer nach mindestens Mitte 70 aus
- Die Musik ist typische irische Trinkmusik mit viel Charme, Niceau und einigen bekannten Titel gespickt, wie Sweet Caroline“, „Dont cry for me Argentina“ oder einem Titel der Cranberries, deren Sängerin hier aus der Gegend stammte
- Unser Guide greift dreimal zum Mikro und singt. Scheint sein Ding zu sein.
- An unserem Tisch sitzt noch ein anderes älteres irisches Paar. Der Mann hat ein bandagiertes Bein und Krücken, weshalb sie ihr irgendwann nen Whiskey und ein Guiness holt. Danach setzt sie sich jedoch nicht wieder, sondern bewegt sich in den freien Raum direkt bei der Band und legt einen eigentümlichen Tanz hin, der hier direkt gut ankommt. Es gibt viel Applaus, sie setzt sich wieder und tut so als wäre nichts geschehen. An diesem Abend tanzte ansonsten keiner
- Nach zwei Guiness, einem süßen Cider und einem Jameson Black Barrel oder besser: um 23:15 ist Feierabend und es geht zurück ins Hotel
Aus den Ausführungen des Guides:
- Infos aus der Siedlungspolitik
- Ruinen stehen grundsätzlich unter Denkmalschutz
- Aufgrund der Hungersnot 1847 und Landflucht stehen unzählige Ruinen in der Landschaft rum
- Cattage ist ein einstöckiges Haus, ursprünglich mit Schilf gedeckt
- Threebedroom ist das klassische Haus. Bad und Toilette an der Außenwand, so dass bei einem Rohrbruch das Wasser nach außen abläuft…, Box-Room ist das Schlafzimmer, sehr selten unterkellert
- Stromleitungen oberirdisch an morschen Holzrundbalken. Nach Sturm kommt es deshalb schnell zu mehrtägigen Stromsusfällen auf dem Land
- Nummernschilder der Fahrzeuge: Hintere Ziffern sind verwaltungsnummern, davor die 1-2 Buchstaben geben den County wieder, die ersten drei Zahlen geben das Baujahr und das Halbjahr der Erstzulassung wieder. Das Kennzeichen verbleibt ein Lebenlang am Fahrzeug. Steuermarken liegen stets hinter der Frontscheibe
- The matching Festival: Tinder ohne Internet. Für Alleinstehende und Leute, die meinen sich noch verbessern zu können
Das Hotel:
- Fitzgeralds Woodland Hotel Adare
- Wirkt unglaublich luxuriös
- In der Lovby viele großformatige Fotos der Familie Fitzgerald (ist das in Irland üblich mit dem eigenen Clan zu protzen?)
- Kein Fahrstuhl, trotz hoher Zimmernummern (wir haben 308) gibts nur ein Obergeschoss, das über eine recht hohe Treppe zu erreichen ist
- Also Koffer tragen. Es gibt wohl auch Kofferträger von Hotel
- Große Hochzeit findet statt
- Abendessen ist wieder sehr lecker
- Getränke von dr Bar werden hier serviert
- Ich hole Bargeld, aber zahlen geht dann doch bargeldlos (Trinkgeld gab’s in bar)
- Das Zimmer wirkt auf den ersten Blick sehr Komfortabel, aber…
- Mal wieder keine Klimaanlage, das Fenster lässt sich nur einen schmalen Spalt öffnen
- Das Bad passt sich dem wohl üblichen Niveau an: Keine Klobürste, Wanne mit Dusche ohne Handbrause, die Wannenummantelung war aus Plaste und hatte sich bereits weitgehend gelöst, Duschvorhang, die Wassertemperatur wechselte ständig beim Duschen
irland/tag4.txt · Zuletzt geändert: von ewusch
