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irland:tag7

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Tag 7

  • der Wecker lärmt um 7:00, wie immer
  • Nach 6h Schlaf bin ich nicht wirklich wach
  • Ich dufte nach der Dusche wieder herrlich (nielen? Und Bergamotte)
  • Das Frühstück ist wieder herrlich britisch für mich
  • Ich will nen Earl Grey Teebeutel stibitzen und stelle fest, dass der Tee aus Deutschland kommt
  • Kofferpacken, auschecken, Wasserflaschen auffüllen
  • Außerhalb das Hotels sind angenehmere Temperaturen
  • Wir bringen unsere Koffer zum Bus, wo sie der Fahrer sofort in Beschlag nimmt und tief in die Eingeweiden des Reisebusses verstaut
  • Die Fahrt beginnt im schönsten Sonnenschein
  • Nach zwanzig Minuten tauchen wir in die Wolken ein. Der Nebel in den Bergen reicht nun bis auf unsere Straße hinab und wird scheinbar immer dichter
  • Kaum verlassen wir das bergige Land verschwindet der Nebel
  • Rechts und links sind laut Karte immer wieder Relikte aus der Steinzeit zu sehen - meist einzelne Stein, aber vom Bus aus sind keine Details erkennbar
  • Die Landschaft ist wie immer sehr grün, auch wenn es seit Tagen nicht geregnet hat und laut Guide hier wohl demnächst der Trinkwassernotstand ausgerufen wird. Die Gartenbewässerung und das Waschen von Autos wird verboten. Inlaut schaut dann in Kürze weniger Grün sondern eher wie Spanien aus. Natürlich sagte er das mit einem Schmunzeln.
  • Den Guide nach haben wir sehr viel Glück mit dem Wetter
  • Cork: zwei Stunden Halt, geführter Spziergang zu einer anglikanischen Kirche Saint Fin Barre's Cathedral und dem Elizabeth Fort, in dem während der Hungersnot Mitte des 19. Jahrhundert Menschen interniert und nach Australien verschifft wurden
  • Danach Zeit zur eigenen Verfügung, bei der wir gefühlt die Hälfte der Zeit an einer Toilette anstanden. Witzig, keiner hat so recht darauf geachtet, dass sich die Leute stets die Klinke anboten bzw. die Tür offenhielten. Als ich dran war fiel die Tür zu und schau an, erst nach dem Einwurf von 20 Cent öffnete sie sich wieder
  • Halbes Bagerte mit Schinken und Käse für 8€ und ein Lachsbrötchen mit viel Weichkäse und Dill für 10€
  • Weiterfahrt auf der M2 zum Rock of Cashel
  • Rock of Cashel ist unglaublich sehenswert
  • Zuerst einen Film über die Geschichte des Klosters in deutscher Sprache
  • Mächtiges Klostergebäude mit Gebäudeteilen aus dem 11. - 15. Jahrhunderts
  • Kloster wurde vor langer Zeit wegen zu hoher Kosten aufgegeben
  • Auf dem imliegenden Friedhof werden noch heute Leute begraben, soweit sie dort bereits über ein Familiengrab verfügen
  • Ein Grosskreuz ist abgebrochen, ein weiteres umgestürzt
  • Selbst in der Ruine finden sich Grabplatten aus dem letzten Jahrhundert
  • Unterhalb des Rock of Cashel befindet sich eine weitere Klosteranlage. Hier wurden Zisterzienser angesiedelt. Die dort ausgebildeten Mönche reisten anschließend nach Regensburg
  • Wir kaufen unterhalb des Berges zwei Magnete und unseren treuen Haus- und Hofbehütern einen Kalender von Irland
  • Nach einem Toilettenbesuch (mit Gemeinschaftsurinal bzw Pissrinne aus Blech) geht’s auf die letzte Etappe der Irlandrundfahrt
  • Letzte Rast bei 30 Grad an der Autobahnraststätte in Mayfield
  • Um 16:48 Uhr erreicht der Bus das Crown Plaza Hotel in Dublin, womit unsere Irland-Rundreise offiziell endet
  • Abendessen um 18:00
  • Das Essen unterstreicht den bislang gewonnenen Eindruck des Hotels.
  • Esther: Ceasar Salat, Kabeljau mit Kartoffelstampf und wildem Brokkoli, Tiramisu
  • Suppe des Tages (püriertes Gemüse), Hühnchen mit Pratkartoffen und Sahnetorte mit Caramel
  • Der lange Abschied von der Gruppe beginnt und wird sich noch zwei Stunden hinziehen
  • Neues Gruppenfoto von 13 Verwegenen vor dem Hotel, erst fotografierte ein Passant, aber das Bild was überlichtet. Beim nächsten Bild half ein Schlipsträger aus, bei dem man befürchtete, dass er von einem vorbeikommendem Fahrzeug beim Knipsen überfahren werden könnte
  • Spaziergang im Park
  • In der Bar Campari O und Guiness bestellt
  • Der Rest der Gruppe nimmt im Foyer Platz, wir zahlen und folgen darthin
  • Aus dem Urlauberhaufen ist eine homogene Gruppe geworden. Faszinierend
  • Nach und nach wird die Gruppe kleiner
  • Es wird über künftige und vergangene Reisen erzählt
  • und dann sind alle weg
  • Ich hole mir noch nen Green Spot Irish Whiskey von der Bar. Mit 20€ ist der Doppelte wohl der teuerste Schnaps meiner Alkoholikerkarriere, aber was soll’s, es ist unser letzter Tag in Irland.
  • Der Whiskey wurde mir ziemlich an der Bar empfohlen, was die Sache nochmal interessanter macht
  • Und er schmeckt auch einzigartig. Super weich, Rind, nicht rauchig, mild und fruchtig Karamell oder vanillig
  • Bei Amazon kostet die Flasche um die 45€, dort wird sie auch als S einer des besten Whiskeys in Irland beschrieben. Passt also wie die Faust aufs Auge.

Guide

  • erzählt die Story vom am letzten Tag verlorenen Pass/Personalausweis, der Notnummer der deutschen Botschaft (am WE nur ne bessere Seelsorge)
  • Krankensystem, man zahlt quasi alles selbst bis zu einer gewissen Höhe, man kann sich zusätzlich privat versichern
  • Jeder Ort hat einen Azrt,
  • Mindestpreise für Alkohol - zum Schutz der Jugend, ne 0,5l Dose Bier kostet mindestens 2 €
  • Kein Feuerwerkverkauf zu Silvester - die Nordiren bieten es aber günstig an, also holen sich die Iren das Zeugs von dort
  • Rhododendron wurde einst eingeschleppt und macht nun die Wälder platt. Sämtliche Aktionen selbst mit der Hilfe der Armee haben Nix gebracht
irland/tag7.txt · Zuletzt geändert: von ewusch