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Ostfriesland

Urlaub Tag 1

- Anreise quer durchs Ruhrgebiet. - Bei Oberhausen waren es kaum 100km, dann ging es auf die A31 für beinahe 200km - Langweilige eintönige Langschaft an der holländischen Grenze entlang - Mich hatte gestern etwas in den Fuß gestochen, der inzwischen ordentlich angeschwollen war, weswegen ich in Hygenelatschen reiste - Ohne größere Probleme kamen wir beinahe pünktlich in Wiesmoot an - Unsere Gastgeber empfingen uns herzlich und luden uns direkt zum Kaffee ein - Dazu hab’s Kuchen, drei Stücken hinterher direkt mit aufs Zimmer - Wir erfuhren viel und wurden gut ausgefragt - sehr nette ältere Leute, die offensichtlich etwas Nähe zu Menschen suchen - Das Objekt ist Prime, die Zimmer zwar etwas klein, aber völlig ausreichend und zudem sehr sehr preiswert - Irgendwann wurde das Auto entladen - Aufgrund der Temperaturen und der Uhrzeit fand diesmal kein Spaziergang statt - Statt dessen fuhren wir in die Stadt Wiesmoor, erkundeten den Bäcker für das morgige Frühstück und einige Einkaufsmöglichkeiten - Uns wurde das griechische Restaurant Delphi empfohlen, also schauen wir nicht nur nach sondern besuchten es auch - Der Besuch hat sich sehr gelohn - Hammel mit Spinat bzw mit Okrabohnen und zuvor hab’s ne Vorspeisenplatte

Urlaub Tag 2

  • Unser erster kompletter Tag in Ostfriesland
  • Frühstück beim Bäcker am Rathaus
  • Buchen der Fahrt nach Helgoland
  • Lang Fährt quer durchs Land
  • Dank Ems-Jade-Kanal ist Ostfriesland quasi ne Insel
  • Fährt übers Land etwa 60km, Fahrzeit ne gute Stunde
  • Kirchenschiffe ohne Glockenturm wie in Schweden
  • Glockentürmen stehen meist abseits und sind mitunter äußerst Windschief
  • Häuser in der Ortschaften überwiegend aus roten Ziegelsteineb
  • Beeindruckend sind die vielen großen Scheunen, die ins Wohnhaus übergehen und beinahe überall gleich aussehen
  • Unser Eindruck beim Durchfahren der Stadt Aurich war nicht der Beste
  • Zum Glück zwei Navis genutzt und dabei in der entscheidenden Phase das richtige genutzt, da Autofahren am Deich nicht möglich war
  • Vom Parkplatz übern Deich zum Pilsumer Leuchtturm
  • Nordsee in der Ferne erkennbar
  • Zwischen Watt und Deich waren etwa 500 m Salzwiesenlandschaft
  • Viel Betrieb am Leuchtturm
  • Die Bitte nicht den Turm zu beschmieren wurde recht oft missachtet
  • Ein Schlosspark für Liebenschlösser am Turm
  • Esther macht Selfie von uns beidem und dem Schafzaun vor dem Turm
  • GeoCaching am Turm, ein Rätselcache mit Peilung
  • Ein zweitercache am Beobachtungshäuschen für die Vogelwelt hinter dem Deich
  • Haben nix gesehen, alles ausgetrocknet
  • Matjesbrötchen am Fischwagen auf dem Parkplatz gefüttert
  • Otto war auch schon hier wie Bilder im Wagen bewiesen
  • Weiterfahrt nach Greetsiel
  • Campingparkplatz vor den zwei Windmühlen
  • Viel Tourismus
  • Der nächste Cache unter einer Brücke mit bester Sicht auf die Windmühlen
  • Viele Souvenierläden
  • Auf der Suche nach einer Gaststätte mit freien Plätzen quer durch die Stadt bis zum Hafen gelaufen
  • Sehr beeindruckende Gebäude, wie Brügge, nur in kleiner
  • Bier und Wasser getrunken
  • Den nächsten Cache aufgrund der vielen Touristen nicht gesucht
  • Auf dem Rückweg beinahe verlaufen, dank Navi doch wieder die Kurve bekommen
  • Laden mit afrikanischer Kunstarbeit entdeckt mit beeindruckenden Waren
  • Zum Schluss noch zwei Sonnenbrillen gekauft, da Esther eine brauche
  • Rückfahrt über Land, andere Strecke, nun über Emden. Das Navi gibt vor und wir folgen
  • Von Emden nix gesehen
  • Einkehr in der Landbrauerei Ostfriesenbräu.
  • Erst draußen, dann aber drin gesessen. Zu warm
  • Drinnen aber viele Fliegen.
  • Deshalb Gaby Fliegenklatschen für die Gäsche
  • Salzig gerästete Getreidekörner geknabbert
  • Mein Abend essen: in Malzschrot paniertes Schnitzel. Dazu dass lecker im Haus gebraute helle und dunkle Landbier
  • Nach dem Essen ging’s nochmal nen Cache suchen
  • Daheim dann die Räder entladen und mit den Gastgebern geredet
  • Ein paar Hefeweizen später war der Tag vorbei
  • Beeindruckender Sonnenuntergang mit einem strahlend orange leuchtenden Streifen am Horizont

Urlaub Tag 3

- unbarmherzige 38 Grad haben sich angekündigt - Frühstück im Combo-Supermarkt - „Frühstück für zwei“ tolle Sache, für jeden mehr als ausreichend dabei - Socken und Brillenputztücher gekauft - Keine geeigneten oder entsprechend große Outlets gefunden - Deshalb Fahrt nach Wilhelmshaven ins Nordseecenter - Nach vierzig Kilometer über Land dort angekommen - Im Radio gehört: Blogger für das Leben auf der Insel Norderney gesucht ;-) - In Wilhelmshaven gut bis in die Stadtmitte ins Parkhaus gefunden - Shoppingtour bei inzwischen über 30 Grad gestartet - Esther bekommt endlich einen Hut und kauf noch ein Baskcap dazu - Selbst im Mediamarkt war es zu warm - Eisessen in der Einkaufsstraße - Danach Fahrt zum Aquarium - Keine Gebühren um 15:16 auf dem Parkplatz - stimmt uns skeptisch, aber was soll’s - Tolles Aquarium mit zwei großen Becken, vielen kleinen Aquarien und einer Ausstellung über die Entstehung des Lebens in den Urmeeren - Fütterung der Seehunde und Pinguine miterlebt - Anschließend Fotos des Marinemuseums von außen und der Kaiser-Wilhelm-Brücke gemacht - Am Hafen im seichten Wasser einige Krabben entdeckt - sehr faszinieren, wie die Dinger sich im Wasser bewegen. - Tischreservierung beim uns empfohlenen Aal & Krabbe-Fischrestaurant in Varel funktionierte nicht, also fuhren wir auf gut Glück dorthin - Eine Kurzwelle Fahrt am Jadebusen entlang brachte uns nach Varel - Schon vor dem Fischrestaurant wurden wir auf einen Parkplatz geleitet, der nicht besonders frequentiert wurde - Einige Schritte weiter kamen wir dann zu besetztem Restaurant. - Wir hatten nicht reserviert und deshalb nur wenige Platzmöglichkeiten, aber ohne Probleme fanden wir einen schönen Tisch direkt am Hafen, draussen und zudem noch im Schatten - Während unseres Daseins sorgte eine immer wieder nachgestellte Markise für ausreichend Schatten - Das Fischbuffet war recht reichhaltig, jedoch fehlten die von mir so geliebten Garnelen bzw Gambas - Den Magen haben wir uns so richtig vollgeschüttet - Jedoch sorgte erst die Knoblauchcreme für den absoluten Burnout, danach brauchte ich einen Schnaps und ne Extrarunde um den Hafen - Das Hausbier, Vareler Brauhaus Tide Weizen gehört definitiv zu den besten seiner Art! Selten ein derart markantes und wohlschmeckendes Hefeweizen getrunken - Als Schnaps bestellte ich den Tide Whisky, eine ganz neue Kreation dieser Alkoholschmiede - auch sehr lecker - Beinahe traditionell gibts danach auf die Cachejagd. Diesmal erfolglos, aber der Spaziergang um den Hafen tat gut - Sehenswert war dabei neben einem Katamaran und einigen Zweimastern ein altes russisches Uboot an Land - Später hab’s noch einige Infos zu Hafen, der einst einer der wichtigsten Häfen in Deutschland war und 1857 mehr Schiffe empfing als der Hamburger Hafen - Seid 1960 etwa geht die Bedeutung des Hafens zurück, heute ist er bedeutungslos und wird nur noch von Sportbooten genutzt - ehemals gab es hier eine Dänische Burg , die hier bis Mitte des 17. jahrh. dänische Interessen unterstrich. Später wurde die Christianburg abgetragen - Anfang des 20. Jahrhunderts wurde eine Ziegelei am Hafen errichtet, die die alten Ziegel der Burg abtrug, mit Kies vermengte und brannte - Die Ziegelei ist seit 1960 ebenfalls Geschichte - Anschließend ging’s auf völlig neuen Pfaden zurück zur Unterkunft - Um die Zehntausend Schritte zu schaffen wurde noch ein Cache in der Nähe angepeilt und nach einem kleinen Spaziergang nicht gefunden,

Urlaub Tag 4

- Aufstehen im 7:00 - Halben Kaffee getrunken - Tasche war bereits am Vortag gepackt wurden - Ein paar Brötchen beim Bäcker am Rathaus geordert - Abfahrt nach Neßmersiel - Navi hatte wieder eine tolle Strecke über immerhin asphaltierte Wege herausgesucht - Gegen 9:00 kamen wir dort an - Bereits einiges an Bewegung vor Ort - Ein Blick nach Baltrum zeigt, dass da noch viel Wasser war - Der Betrieb nahm zu - Drei Wattführer waren da, wir meldeten uns direkt an und zählten die 26€ - Zeit für letzte Vorbereitungen, einölen, Socken an und ein letzter Toiletten Gang - Gegen 10 Uhr ging’s los, Herr Rieken teilte seine Schäfchen in drei Gruppen auf, da Zuviele Anmeldungen erfolgt waren, Max 30 pro Führung sind wohl zulässig - Mit unseren Führer Ulrich Ulli Kuhnt (siehe Mütze) ging’s los - Erster Halt am Siel, hier wurde grad das hinterm Deich befindliche Meerwasser abgelassen und damit die Fahrrinne am Hafen freigespült - Es folgte ein Marsch durch die Salzwiesen - Dann die ersten Schritte auf federnden aber festen Boden - Weitere Erklärungen zu irgendwas folgten - Dann ab ins Watt, durch bis zu 15cm tiefen Schlick - Erst liegen wir sehr lange parallel zum Ufer - Der Matsch war übel, er spritzte oft hoch - Mit dem ersten Piel, einem dünnen Rinnsal wurde es besser, fester Boden im Wasser - Der kleine Puel mündete in einen größeren Piel - Zeit, den Schlamm von den Beinen zu spülen - Dann wieder Matsch und Modder, nun waren auch die Hosen verschmutzt - Irgendwie erschien der Schlamm noch Fieber, jeder Schritt war nun mühseliger - Dann endlich ein weiteres Piel, etwa knietief und mit klarem Wasser - Unser Führer erwischte eine rote Krabbe und präsentierte sie uns - Anschließend wurde der Boden fester, jedoch nahm nun die Länge der Pausen zu, bedingt durch die umfassenden Ausführungen des Führers - Der Boden bildete nun eine Ansammlung von unregelmäßig angeordneten Höckern von wenigen Zentimetern Höhe - Mir gelang es eine Baby-Krabbe von wenigen Millimetern Größe auf den Finger zu setzen, aber sie verschwand auch direkt wieder - Ein weiteres Piel folgte, dieses war jedoch unerwartet tief, mir stand das Wasser bis zum Gesäß - Laut Aussage des Führers war das Piel gestern noch nur knietief gewesen - Der Boden blieb nun fest, außer Muscheln und Wattwürmern war kein Leben erkennbar - Ich sammelte einige austernmuscheln - Einige Erklärung zu Wattwürmern folgten, Kackwurm usw - Der nächste Piel folgte, war aber nur Knietief, das Wasser war warm - Nunstieg das Gelände unmerklich an - wir erreichten eine Sandbank - Inzwischen setzte die Flut ein, von der Sandbank aus konnte man erkennen, wie Sternchen für streichen am Piel im Wasser verschwand - Das Ufer war nun in greifbarer nähe, jedoch dauerte die letzte Ausführung unseres Führers etwas unerträglich lang - Anschließend ging’s dann schnurstracks zum Ufer - KO und glücklich endete so unsere Wattwanderung - Nachdem wir unsere Füße abspülen könnten ging’s auf die Fähre, natürlich machte ich zuvor noch einige Fotos vom Deich - Auf dem Schiff löste ich unsere Tickets (38 EUR), besorgte Würstchen und Esther besorgte die Getränke - Auf halbem Weg wurden die Seehundbänke passiert - Einige Seehunde genossen dort die hohen Temperaturen - Auf dem weiteren Weg ragte immer wieder mal ein Seehundkopf aus den Fluten - Nach etwa 40 Minuten ging’s von Bord - Wir entschlossen uns nach Hause zu fahren um dort zu duschen und etwas auszuruhen - So machten wir es auch - Unterwegs wurde getankt und dabei die Hitze zum ersten mal voll registriert - Nach der Siesta ging’s zum Essen in das Restaurant BigBen - Dort AGBs aufgrund der Hitze wohl nen Stromausfall - Ostfriesengyros, Salat und zuvor Fingerfood - Nach dem Essen verzogen wir uns in den Garten auf zwei liegen und chillten bei Weizen und Wasser, Musik, Hörspiel und irgendwann vielen Mücken

Urlaub Tag 5

- ein Tag im Zeichen des Shoppingwahns - Gefrühstückt wurde im Glaspalast - Das bislang beste Frühstück für 16 Euro mit Rührei, Mett, sechs Brötchen, Tee, Kaffee, O-Saft u.v.m - Wir besuchten das Ochtend Outlet in Bremen - Was sonst tun bei prognostizierten 35-40 Grad? - Das Navi führte uns quer durch Bremens Vororte, einmal rings um den Flughafen - Auf der schnelleren Tor stand alles, also Stau, deshalb waren wir einmal mehr stolz aufs Navi - Das Navi führte uns bis direkt vor ein Engang des Addidas Ladens - Bei Puma schlüge wir gut zu, da jeweils der zweite Artikel nur die Hälfte kostete - Beim Nike bekam Esther Schuhe und Hose dank Rabatte zu einem sehr günstigen Preis - Anschließend wurde ich mit kurzen Sachen gut ausstaffiert bei diversen Läden wie Mustang, Tom Taylor, Esprit, Morc o Polo - Messer kauften wir bei WMF - Danach Heimfahrt und Abendessen im Casablanca - Vom marokkanischen Restaurant wurden wir weitgehend enttäuscht - Den restlichen Abend chillten wir im Garten

Urlaub Tag 6

- Frühstück im Glaspalast-Dem Kaufhaus Berends - Kleine Shoppingtour - Postkarten nach <Hause geschrieben und versendet - Im edeka bier, Wasser und einige Präsente gekauft - Alles ür die GeoCaching tour vrbereitet - Nach wenigen Metern Luft nachgepumpt - Sven ist schlecht gelaunt - Erste Dose entdeckt, aber Angel zu kurz - Angel mit Ästen und zweigen entsprechend verlängert - Mit viel Geschick Dose genagelt, geloggt und wieder zurück gehängt - Gleich die nächsten beiden Dosen nicht gefunden - Viel Publikum unterwegs, u.a. Ein Junggesellenabschied - Nach vielen Funden später nochmals zwei Nichtfunde - Aus der Ferne nen weiteren CACHER entdeckt, der uns einige Zeit folgte - Der letzte Cache wurde über eine schwer versandeten Feldweg erreicht. Esther erwies sich als sehr geschickt und mutig - Am Ende standen 17 gefundene und vier nicht gefundene Coaches zu Buche - Nach einer Dusche ging’s nach Wiesmoor zum Abendessen - Italienisch war gesagt und letztendlich auch eine sehr gute Wahl - Danach ging’s in den Garten zum chillen

Urlaub Tag 7

- Frühstück beim. Bäcker im Combi, da dieser Sonntags geöffnet hatte und uns zuletzt gefallen hat - Wie immer beim Essen im Freien bekamen wir Besuch von einer neugierigen Wespe, was verdammt nervig war - Uns fehlte ein Ziel - Die Buchung einer Führung bei der Jever Brauerei brachen wir ab, da uns 9,50 Euro zu teuer erschienen, zumal noch 2 eur Servicegebühr hinzukamen - Esther entdeckte auf der Karte das ewige Meer - Also nichts wie hin - Das Ewige Meer ist der größte See in einem Hochmoor in SDeutschland - Dort machten wir viele Fotos und nen Earthcache - Der Moorrundweg war zum Teil gesperrt, was enttäuschend war - Deshalb waren wir schneller am Auto uns suchten nach weiteren Zielen - Irgendwo an die Nordsee sollte es gehen, noch mal an den Deich, ins Watt - Wir führen nach Norden bzw Norddeich, ins Seehundauffangheim - Dort erlebten wir die Fütterung der Seehunde mit - Anschließend flanierten wir durch die Fußgängerzone von Norddeich, schauten übern Deich nach Juist und Norderney - Dann ging’s wieder zurück - Abendessen gab es nach Esthers Wunsch im Hotelrestaurant Zur Post - Es wurde ein Gourmet-Erlebnis sondersgleichen, wenn auch recht teuer - Esther ass ein Überraschungsmenü und ich ein Menü mit Schweinefilet - Nervig waren die Wespen und Fliegen, die einem das Erlebnis ordentlich verleideten - Esther wurde irgendwann von einer Wespe in die Schulter gestochen

Urlaub Tag 8

- aufstehen um 7:00, ab zum Bäcker, und mit Brötchen bewaffnet ging’s dann zum Außenhafen von Hooksiel nördlich von Wilhelmshaven - Das Boarding war trotz der frühen Uhrzeit (8:30) bereits im vollen Gange, Abfahrt war 9:30 - Wir fanden Platz im untersten Deck, welches zu dieser Zeit beinahe menschenleer war - Als nächstes merkten wir, dass wir beinahe direkt an den Toiletten saßen - Egal, Hauptsache sitzen - schließlich dauert die Überfahrt 2,5 h - Eine vierköpfige Familie setzte sich dazu - Die Überfahrt ging schneller als gedacht, gegen 12:00 wurde ausgebootet - Ausbooten: unser Schiff ist zu groß für den Landungskai, also bleibt er außerhalb des Hafens vor Anker. Die Passagiere steigen dort in kleinere Börteboote um, was an und für sich ein Abenteuer ist. Die Börteboote bringen uns dann zu Kai und unser Helgoland-Abenteuer kann beginnen. - Wir beschlossen die Insel zu Fuß zu erkunden und begaben den für uns Touristen angelegten Rundweg um die Insel. - Zuerst ging’s steil bergan, ein großer Teil der Insel befindet sich auf dem Hochplateau in etwa 50m Höhe - Der westliche Teil der Insel fiel schroff zum Meer hinab, das Meer arbeitete fleissig an den roten Sandsteinfelsen - Ein Highlight waren die Lummerfelsen, welche von den dort nistenden Vögel bewohnt wurden - Am nördlichen Ende der Insel erwartete uns die Lange Anna, ein frei stehender Felsen, welcher durch Erosion von der Insel getrennt wurde - Statt den Rundweg zu Ende zu gehen nutzten wir eine schmale Treppe durch die Felsen um hinunter zum Strand zu gelangen - Der Strand war steinig und voller Suchenden - wonach gesucht wurde ist uns jedoch schleierhaft. Wir vermuten Bernsteine - was aber zu Hauf am Strand gefunden wurde, waren rund geschliffene Glassplitter. Offensichtlich hat ein Getränketransporter vor der Küste seine Fracht verloren, deren Flaschen nun in winzigen rundgeschliffenen Splittern auf diesem Strand landete - An einem Minigolfplatz hab’s Wiener Würstchen - In der Stadt war die Hölle los. Hunderte von Touristen belagerten die Geschäfte, von denen jedes zweite gefühlt steuerfreie Waren wie Schnaps, Zigaretten und Parfüm anboten - Klar, dass wir unseren Rocksack gehörig füllten - Anschließend ging’s langsam zum Kai zurück - Hier stand bereits eine lange Schlange, welche zurück aufs Schiff wollte. - Es war grad 15 Uhr durch. Wer zum Teufel zahlt 2 x 20 EUR um hierher zu kommen, fährt ca 5 Stunden um dann die Vier Stunden an Land um eine Stunde verkürzen zu wollen. - Sei’s drum, wir waren schließlich auch schon hier, stellten uns nur noch nicht an - Mein Magen knurrte, also lies ich Esther zurück und ging noch mal zurück zu einem Fischladen zwei Brötchen kaufen. - Irgendwann war die Zeit zum Einbooten gekommen und bereits auf dem dritten Börteboot waren wir drauf - Nicht wenige Abenteuerlich als beim Ausbooten war diesmal das Wechseln des Beförderungsmittels. Nicht wenige hatten hier größere Probleme. - Dann an Bord saßen wir mit ziemlichen Vollhonks am Tisch. Typische Grossfressen, die bei jeder Unterhaltung wollten, dass jeder an Bord jedes Wort mitbekam. Meine erste Meinung: Ihr seid so cool, ich denke die Kotztüten werden an Bord wegen euch ausgegeben.

Urlaub Tag 9

- nach einem umfangreichen Frühstück beim Bäcker Hoppmann im Glaspalast mit Rührei und Mett ging’s erstmal shoppen - Am Ende war ich um drei kurzen Hosen und einem schicken kurzärmligen Hemd reicher - Danach ging’s aufs Fahrrad. - Mit einigen Zielen war eine kleine Runde gebastelt - Erstes Ziel war die Windmühle in Stieperfehn - Auf dem Weg dorthin wurden viele Fotos gemacht und einige Geocaches gesammelt - An der Mühle kam uns direkt der Müller entgegen und teilte uns mir, dass wir uns gerne in der Mühle umsehen dürfen. - Also nix wie rein. Dort begrüßte uns ein dunkelhäutiger Mitarbeiter, der meinte, dass wir uns frei bewegen können, also auch die Treppe nach oben nutzen können - Das habe ich getan, zwei Etagen habe ich nach oben bewältigt - mehr habe ich mir nicht zugetraut - Nach dem loggen des Coaches ging’s dann auf unserer Reise weiter - Die alte Poststrasse führte uns einen malerischen Weg entlang bis nach Bagband - Dort besuchten wir die Ostfriesen Bräu Brauerei, tranken ein Bier/Wasser und dann ging’s weiter - Entlang der Straße ging’s zum nächsten Ort Strackholt - Dort schauten wir uns die Kirche mit ihrem schiefen Glockenturm an - Dann ging’s auf die letzten drei Kilometer zur Ferienwohnung, die Esther nicht mehr so sehr schmeckten - Abendessen beim Spanier - Der Koch oder Küchengehilfe kellnerte, seine Bekleidung war schlichtweg nicht angemessen - Das Essen war jedoch erste Sahne, wenn auch nicht grad preiswert (Lammfilet für mich, Paeja für Esther) - Am Abend ging’s zum Chillen in den garten - Der wahrscheinliche Tod unserer Lieblings-Fledermaus (siehe WordPress) lies uns dann den Abend beenden

Urlaub Tag 10

- langsam geht der Urlaub seinem Ende entgegen - Zeit für eine ausführliche Betrachtung unseres Urlaubsortes - Geocachingrunde ums ottermeer mit sieben Dosen - Blumenhändler für acht Euro und einem aussenterrain, das nicht so dolle war - Torf- und Siedlungsmuseum war spitze - Zwei Euro Eintritt, drei Euro für Tee und Brot obendrein - Sehr schöne und interessante Gebäude im Museum - Ostfriesische Teezeremonie mit Kandis und Rahm - Hinterher noch zwei geocaches geloggt - Abendessen beim Jugoslawen war einsame Spitze - Komisch, dass die preisgünstigsten Restaurants die bestbesuchtesten 7nd qualitativ besten waren mit Ausnahme der Post

Urlaub Tag 11

- erneut Frühstück im Glaskasten - Im Edaka-Getränkemarkt das Leergut weggebracht und gleich zwei Flaschen Ostfriesenbräu Dunkel gekauft und kurz nach Hause gebracht - Besuch der Friedewalder Ortsteile Russland und Amerika - Weiterfahrt nach Harlesiel - Spaziergang über Hafen und Badestrand - Fotos von Krabben gemacht - Ach ja, wir hatten Flut, ein Strandbad mit Wasser ;-) - Rückweg an Salzwiesen entlang zu einem Fischrestaurant - Dort für 5,50 EUR ein Nordseekrabbenbrötchen gegessen - Einen Cache mit einer Peilung über 500 m gemacht - Rückfahrt und Suche nach einem Andenkenladen - Kurzer Halt in Carolinensiel, Besichtigung des Hafens und kurzer Einkauf im Souvenirshop - Vom Regen überrascht worden, deshalb Einkehr beim Italiener für nen Latte und ein Bier - Esther behält den Überblick, Sven weiss es besser und hat keinen Überblick. Egal, ein paar Schritte mehr gegangen und etwas mehr Hafen gesehen - Idee einer Windmühle im Garten entsteht: Kauf oder Selbstbau - Diverse Modelle auf einer Selbstbauseite entdeckt, zum Kaufen keine Mühlen an den Straßenrändern bzw geeigneten Läden gesehen - In Wiesmoorin einer recht einfachen Kneipe für etwa 20 EUR gegessen, dafür gabs leckere große Schnitzel - Dann ging’s zurück in die Unterkunft - Die Fahrräder wurden zerlegt und wackeltest im Auto verzurrt - Esther packte die Koffer und irgendwann hatten wir das Auto fertig beladen, damit morgen kein Stress entsteht

Urlaub Tag 12

- aufstehen um 8:00 Uhr - Waschen, Rest einpacken und Bude aufräumen - um 9:00 Uhr waren wir abreisebereit - Natürlich palaverten wir mit den Gallathes noch recht lange, aber gegen 10:00 Uhr brachen wir auf - Zum Frühstück letztmalig im Glaspalast - Anschließend noch ein kurzer Abstecher in den Edeka den passenden Zucker, nochmals Tee und eine kleine Flasche Moorgeist - Ach ja, dann gabs noch nen kleinen Löffel für den Rahm im Tee - Gegen 11:00 Uhr dann endlich die Heimfahrt - Schon schnell war klar, wir würden uns etwas überlegen müssen, da die A31 bei Lingen gesperrt ist wegen eines üblen Unfalls mit zwei Toten - Zumal irgendwann selbst das Navi feststellte, dass die Tour durch die Niederlande zwar 88km länger, aber ca 25 min schneller war - Also bogen wir nach Holland in Richtung Zwolle ab. - Ob das nun besser war - wir werden es nie erfahren - Starkregen und viele Stop&Go sorgten dafür, dass die Ankunftszeit insgesamt um 50min nach hinten verschoben wurde - Besonders im Bereich um Arnheim und Nijmegen war Wetter und Verkehr ziemlich chaotisch - Zudem drückte meine Blase von Kilometer zu Kilometer mehr, so dass eine kurze Rast absolut notwendig war - Ein paar kleinere Staus bei Venlo folgten, aber fortan schien sogar die Sonne hin und wieder - Kurz vor dem Ziel regnete es wieder ein wenig - Was kommt nach der Ankunft?… - Wir fahren zum Grillen zu Björn - Tosca wird entweder abdrehen oder uns nicht mit dem Hintern ansehen - Abends trinken wir noch ein Bierchen

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